Fresenius SE





Geschichte

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung wurde am 7. April 1983 mit einem Betrag in Höhe von 50.000 Mark gegründet. Denn es entsprach dem Wunsch von Else Kröner und war die Fortsetzung ihrer Lebensarbeit, dass das Vermögen später der Unterstützung medizinischer Forschungsvorhaben sowie humanitärer Aufgaben dienen sollte. Nach dem Tod von Else Kröner am 5. Juni 1988 wurde ihr Vermögen in die Stiftung eingebracht, nachdem ihr Ehemann, Hans Kröner, auf das Recht verzichtet hatte, als Vorerbe einzutreten.

Das Vermögen, durch das schließlich die Aufnahme der Stiftungsaktivitäten ermöglicht wurde, umfasste 570.000 Stammaktien der Fresenius AG, die Hirsch-Apotheke in Frankfurt, von der die Firma ihren Ausgang genommen hatte, Wertpapiere und einige Grundstückswerte.

Die Hauptbestandteile des heutigen Stiftungsvermögens unterliegen der Testamentsvollstreckung. Mit den aus dem Vermögen fließenden Erträgen werden die dem Stiftungszweck entsprechenden Aufgaben erfüllt.

Der Verwaltungsrat bestimmt über die Verwendung der Erträge und des Vermögens der Stiftung und beaufsichtigt die Geschäftsführung. Er bestellt die Mitglieder des Stiftungsvorstandes, der die Geschäfte führt.

Zwischen der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und der Fresenius AG bestehen keine materiellen oder organisatorischen Zusammenhänge. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und unterliegt der staatlichen Stiftungsaufsicht.