Fresenius SE





Standort Uppsala


Foto: Standort Schweden


Schweden: Umweltplanung von Anfang an

In Uppsala betreibt Fresenius Kabi seit 1999 eine hochautomatisierte Produktionsstätte für Infusionslösungen zur parenteralen Ernährung. Schon bei der Anlagenplanung wurde der Umweltschutz in besonderer Weise berücksichtigt. Dies betrifft sowohl beim Bau verwendete Materialien als auch die Produktionsprozesse selbst:
  • Die Infusionslösungen werden in umweltfreundliche Kunststoff-Verpackungen abgefüllt. Die eingesetzten Materialien können recycelt und risikolos, ohne Entstehung giftiger Emissionen und Nebenprodukte, entsorgt werden.
  • In Uppsala hilft ein Membran-Filtersystem, Prozessabwasser und flüssige Abfälle zu reinigen. Das neue System reduziert nicht nur die Abfallmengen, sondern auch die Kosten.
  • Die Lüftung in Uppsala arbeitet mit Wärmeaustauschern für Kühlung und Heizung. Dies bedeutet, dass die Wärme aus der Abluft zum Erwärmen der Zuluft genutzt wird.
  • Alte Kühlanlagen wurden 2006 durch neue, umweltfreundliche Systeme ersetzt, so dass der Stromverbrauch der Kühlanlagen insgesamt um 30 Prozent reduziert werden konnte.
  • Bei der Auswahl von Chemikalien, zum Beispiel zur Reinigung, achten die Mitarbeiter auf eine möglichst geringe Belastung der Umwelt und biologische Abbaubarkeit. Alle Mitarbeiter haben Zugang zu einer Datenbank mit Informationen zu Gesundheits- und Sicherheitshinweisen.
  • Flüchtige organische Stoffe werden durch Kondensation zurückgewonnen.
  • Durch eine bessere Nutzung von LKW-Ladeflächen sollen 50 Prozent der Transportkapazität eingespart werden.
Das Umweltprogramm des Standorts sieht kontinuierliche Verbesserungen vor. Ziele sind:

  • die Freisetzung von Treibhausgasemissionen zu verringern
  • die weitere Reduzierung des Einsatzes von Reinigungsmitteln
  • eine konsequente Auswahl der am wenigsten umweltbelastenden Stoffe
  • die Analyse und weitere Reduzierung des Energieverbrauchs